Mediathek

Mediathek

In der Mediathek finden Sie alle Beiträge aus den verschiedenen Themengebieten des Projekts "Gut vertreten? Update für Demokratie" nach dem jeweiligen Format gelistet: Vorträge und Diskussionen zum Ansehen und Nachhören, sowie alle Publikationen - die als pdf-Datei, mobi- oder epub-Format zum Download bereit stehen.

Alle Medien stehen unter einer Creative Commons Lizenz und können jeweils unter den genannten Bedingungen weiterbenutzt und veröffentlicht werden.

Videos

Der Demokratiedialog in Hamburg des Projekts "Gut vertreten?" der Heinrich-Böll-Stiftung

Ungerechte Verhältnisse spiegeln sich auch in der Frage, ob sich jemand aktiv politisch beteiligt. Wie können wir die Demokratie in Zeiten des erstarkenden Rechtspopulismus verteidigen? Die Dokumentation unseres Demokratiedialogs in Hamburg - mit Ulrike Herrmann, Robert Misik und Josef Vogl.

von

In der zentralen Registrierstelle Baden-Württembergs waren vergangenes Jahr bis zu 5.500 Geflüchtete untergebracht. Um deren Lage und das Zusammenleben in Heidelberg langfristig zu verbessern, haben Ehren- und Hauptamtliche der Flüchtlingshilfe bei einer Tagung Vorschläge erarbeitet.

von

Wozu brauchen wir noch Parteien? Und geht Demokratie in Zeiten sozialer Medien nicht auch moderner? Der Bericht mit den Video-Mitschnitten unserer Tagung zur "Zukunft der Parteiendemokratie".

In den Brandenburgischen Orten Eberswalde und Oderberg lag die Wahlbeteiligung zuletzt unter 30 Prozent. Inka Thunecke, Susann Karnapke und Lukas Thiele machten sich auf die Suche nach Gründen. Ein Kurzfilm über die Politik vor Ort.

Ist das emanzipatorische Projekt des Internets am Ende? Markus Beckedahl fragt in seinem Vortrag, wie Grundrechte in der digitalen Sphäre gewahrt und parlamentarische Verfahren durch Bürgerbeteiligung bereichert werden können.

Ist die repräsentative Demokratie zu langsam für den rasanten ökonomisch und technischen Fortschritt? Im Vortrag legt der Soziologe Hartmut Rosa dar, warum das politische System die gesellschaftlichen Erwartungen nur noch begrenzt erfüllen kann.

Gibt es einen weiblichen Umgang mit Macht? Die Publizistin und kurzzeitige Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke, die Abgeordnete Susanne Menge und die Wissenschalftlerin Silke Bothfeld diskutieren über ihre Erwartungen und Erfahrungen im Politikalltag.

In je einem Kurvortrag mit 20 Folien à 20 Sekunden umreißen Julia Schramm, Merle Stöver, Kristina Kämpfer, Elisa Gutsche und Dennis Grieser ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen die Rolle der Partei.

Erleben wir in Zukunft mehr Debatten und Volksentscheide statt Parteien und Parlamente? Eine Diskussion mit dem Politikwissenschaftler Gary S. Schaal, dem ehemaligen Landesvorstand der Grünen, Bastian Bergerhoff und den Soziologinnen Sigrid Roßteutscher und Jasmin Siri.

Wie weit geht die Datensammelei von Firmen und Staaten – und welche technischen und politischen Möglichkeiten gibt es für den Schutz der Grundrechte? Videomittschnitt der Diskussion zwischen dem ehemaligen Datenschutzbeauftragten Peter Schaar, Gerold Hübner von SAP und dem Netzpolitiker Ralf Bendrath.

Audios

Adriana Lettrari (Forschungsgruppe Generation 21), Johannes Saalfeld (MdL B´90/GRÜNE M-V) und Claudia Barlen (SPD-Fraktionsmitglied Rostock) diskutieren, welche Rolle die eigene Biografie und Umbruchserfahrungen für parteipolitisches Engagement spielen.

von

Auf der Tagung "Stadt beteiligt!" diskutierten Mitte Juni engagierte Bürger/innen, Abgeordnete und Verwaltungsfachleute, wie in den Städten eine gute Kooperation zwischen Bürgerinnen und Bürgern, lokaler Politik und Verwaltung gelingen kann.

Publikationen

Cover des Policy Papers Carlos Becker: Weder Vok noch Vorgarten

Die Partei ist das Lebenselixier einer lebendigen und politischen Demokratie – wenn sie nur ganz anders wäre: programmatischer, demokratischer, mutiger und konfliktfreudiger. Carlos Becker beschreibt, warum wir trotz aller Kritik an den Ideen von Repräsentation und Partei festhalten sollten.

Der Bürgerhaushalt ist tot! Könnte man meinen, wenn man sich die Teilnehmerzahlen anschaut. Doch Quoten können nicht das einzige Kriterium zur Bewertung von Bürgerbeteiligungen sein. Worauf es ankommt, beschreibt Zebralog-Gründer Oliver Märker.

Mit der AfD gibt es in Deutschland erstmals eine relativ erfolgreiche rechtspopulistische Partei. Was bedeutet diese Entwicklung für die parlamentarische Demokratie und die politische Kultur im Superwahljahr 2016?

In den letzten Jahren war viel von Politikverdrossenheit die Rede. Gleichzeitig wächst die Zahl der politischen Initiativen zur Bürgerbeteiligung. Bei diesen Reformvorhaben spielen die Bundesländer und die Partei Bündnis 90/Die Grünen eine besondere Rolle. Die Publikation geht den Initiativen nach, beschreibt Erfolge, Rückschläge, Konflikte und Chancen der vielfältigen Beteiligungsansätze.

Die Ressentiments gegenüber Parteien reichen bis weit in die Mitte der Gesellschaft. Es wird höchste Zeit, eine öffentliche Debatte um deren Erneuerung zu führen. Wir werden sie noch dringend brauchen.

In den vergangenen Jahren hat die Zivilgesellschaft den Parteien hinsichtlich der politischen Partizipation immer mehr Konkurrenz gemacht. Rudolf Speth sucht nach einer Neujustierung und betont die Notwendigkeit, sich für Beteiligung und Transparenz zu öffnen.

Die westlichen Demokratien werden ungleicher. Neben der sozio-ökonomischen Gleichheit sollten wir auch an einer neuen Beziehungsgleichheit arbeiten - an dem Verhältniss von Parlamentarismus, Wahlen und neuen Beteiligungsformen.

Parteien haben Zukunft – wenn sie mit der Zeit gehen. Das Progressive Zentrum, die Heinrich-Böll-Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung haben Vorschläge für eine neue Programmatik und zeitgemäße Organisationsstrukturen entwickelt.

Parteien basieren auf männlich geprägten Organisationsstrukturen. Damit sie für Frauen attraktiver werden, ist kultureller Wandel vonnöten. Wir formulieren Vorschläge, die über gleichstellungspolitische Maßnahmen hinausgehen.

Viele Parteien versprechen eine Stärkung des „Mitmach“-Gedankens. Dafür sollten sie die Möglichkeiten für innerparteiliche Beteiligung weiter ausbauen ohne dabei wesentliche Qualitätsmaßstäbe aus dem Blick zu verlieren.

Mitglieder sind die wertvollste Ressource einer Partei. Um ihr gerecht zu werden, sollten sich Parteien verstärkt auf die qualitative Entwicklung der Mitgliedschaft konzentrieren.

Dieser Innovationskatalog sammelt die Maßnahmenideen des Projekts „Legitimation und Selbstwirksamkeit. Zukunftsimpulse für die Parteiendemokratie“. Er dient als Inspirationsquelle und verdeutlicht: es gibt viele gute Ideen für zukunftsfähige Parteien.

Immer mehr Regierungen nutzen das verhaltenswissenschaftliche Nudging-Konzept, um Verwaltungshandeln wirksamer zu machen. Vor allem in Deutschland findet das viele Kritiker/innen. Dabei ist der Ansatz ein hervorragendes Analyseraster für die Weiterentwicklung von Parteien.

Digitale Formate, die intelligent in bestehende Parteiarbeit integriert werden, bieten gute Möglichkeiten für eine zeitgemäße „Smart Party“, die nicht nur von Digitalisierung redet, sondern sie auch selbst vorlebt.

Publikationen

Parteien brauchen eine Kultur der Offenheit, der Neugier und der Lernbereitschaft, um zukunftsfähig zu sein. Nur wenn Parteien hier ansetzen, kann Parteiarbeit wieder das machen, was ihr in Augen der meisten Politikinteressierten heute fehlt: Spaß.

Mit welchen Motiven engagieren sich Mitglieder in politischen Parteien? Wer sie kennt, kann durch strategisches Mitgliedermanagement bislang ungenutzte Potenziale heben.

In einer individualisierten Welt sollten Parteien ihre Strukturen für Menschen öffnen, die sich auch abseits der aktiven Mitgliedschaft für engagieren möchten. Wir geben Hinweise, was Parteien in Sachen Flexibilität von NGOs lernen können.

Parteien bleiben unverzichtbar. In einer zunehmend komplexen und fragmentierten Gesellschaft sind sie wichtig, um Jung und Alt, Arm und Reich, Stadt und Land, Einwohner mit und ohne Migrationshintergrund in einem produktiven Miteinander halten zu können.

Die Parteien in Deutschland müssen sich neuen Anforderungen stellen. Der Politikwissenschaftler Ulrich Eith analysiert, wie der Wunsch der Bürger/innen nach mehr Partizipation die politischen Akteure verändert.

Die Parteiendemokratie ist seit geraumer Zeit mit Aushöhlungstendenzen und Legitimationsmängeln konfrontiert. Elmar Wiesendahl erläutert die aktuellen Entwicklungen der repräsentativ-demokratischen Parteien und ihre Herausforderungen.

Obwohl sich die repräsentative Demokratie in einer Krise befindet, gewinnen Argumente für ihre Leistungsfähigkeit wieder an Akzeptanz. Der Politikwissenschaftler Winfried Thaa verdeutlicht die verschiedenen Sichtweisen auf unser demokratisches System.

Obwohl das Medien-Angebot im digitalen Zeitalter stetig zuzunehmen scheint, konzentrieren sich die meisten Titel in der Hand weniger Verlage. Der Journalistik-Professor Klaus Meier analysiert die Chancen und Gefahren für den lokalen Journalismus.

Beteiligung kann nur demokratisch sein, wenn sie ein Verfahren auf Basis politischer Gleichheit und Inklusion darstellt. Der Politikwissenschaftler Frank Nullmeier sucht eine Neubestimmung des Verhältnisses zwischen Demokratie, Repräsentation und Beteiligung.

Weltweit treten immer mehr Frauen dem "Heer der Lohnarbeit" bei und verschärfen damit auch die Krise der sozialen Reproduktion. Die Politikwissenschaftlerin Nancy Fraser analysiert diese Krise und beschreibt Chancen für eine feministische Politik auf globaler Ebene.

Der Markt ist zum Allheilmittel geworden, konstatiert der Soziologe Hauke Brunkhorst: Die Erpressungsmacht der Wirtschaft steigt ins Unermessliche und führt vielerorts zum Verlust der demokratischen Selbstbestimmung.

Die Entwicklung der Bürgerbeteiligung bewegt sich in Wellen. Derzeit erleben wir aber nicht nur eine neue Welle, sondern auch eine neue Qualität der Beteiligung. Helmut Klages analysiert die entscheidenden Fragen, die jedem Beteiligungskonzept zugrunde liegen sollten.

Wie verändert direkte Demokratie das Verhältnis zwischen Bürger, Staat und der politischen Kultur? Wolf Linder forschte über Jahrzehnte zu Fragen der Schweizer Demokratie und vergleicht in seinem Beitrag die Ansätze in Hamburg mit den Erfahrungen in der Schweiz.

Nach "Stuttgart 21" rückte das Thema Bürgerbeteiligung in den zentralen Fokus der Politik. Gisela Erler ist seit 2011 Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg und befasst sie sich in ihrem Beitrag mit den Schwierigkeiten des zivilisierten Streitens.

Wie gelingt in Städten und Gemeinden eine gute Kooperation zwischen Bürgerschaft, lokaler Politik und Verwaltung? Dokumentation der Fachtagung "Stadt beteiligt" vom 20. und 21. Juni 2014.