Oliver Märker: Zur Neuerfindung der Bürgerhaushalte

Oliver Märker: Zur Neuerfindung der Bürgerhaushalte

13. Mai. 2016 von Oliver Märker
Heinrich-Böll-Stiftung
Kostenlos
Veröffentlichungsort: gutvertreten.boell.de
Veröffentlichungsdatum: Mai 2016
Seitenzahl: 12
Lizenz: CC-BY-NC-ND

Der Bürgerhaushalt ist tot! Jedenfalls könnte man das meinen, wenn man sich die Teilnehmerzahlen von Bürgerhaushalten anschaut. Doch Quoten sind kein (ausschließliches) Kriterium zur Bewertung von Bürgerbeteiligungen. Vielmehr spielen das Interesse der Menschen, ihre Erwartungen oder ihr Vertrauen in das Verfahren eine wichtige Rolle, um über Erfolg oder Misserfolg urteilen zu können. Allerdings weisen die Bürgerhaushalte auch hier Probleme auf.

In seinem Beitrag veranschaulicht Oliver Märker die Schwierigkeiten, mit denen Bürgerbeteiligungen am Haushalt zu kämpfen haben, zeigt Entwicklungsmöglichkeiten und erklärt, warum sich die Bürgerhaushalte eigentlich noch in der Geburtsphase befinden.

Zur Person
Dr. Oliver Märker ist Geograf und Experte in Sachen E-Partizipation und Bürgerhaushalt. Als Gründer und Gesellschafter der Zebralog GmbH & Co. KG hat er mit mehr als hundert durchgeführten Beteiligungsprojekten umfangreiche Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung und der Engagement Global gGmbH betreut er unter anderem die Plattform buergerhaushalt.org.

 

Inhaltsverzeichnis:

  • Einordnung von Bürgerhaushalten
  • Quoten sind nicht entscheidend
  • Wie werden Bürgerhaushalte durchgeführt?
  • Problem der Bürgerhaushalte
  • Ein glaubwürdiges Gesamtkonzept fehlt
  • Möglichkeiten der Entwicklung
  • Wer trägt die Verantwortung?

 

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