Heinrich-Böll-Stiftung

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Viele Menschen wollen selbst bestimmen, was sie essen und wie ihr Strom erzeugt wird: Kleine, gemeinschaftliche Handelsverbände erfüllen diesen Wunsch nach einem guten Leben.

Die Zeitungsbeilage "Update für Demokratie" in der Süddeutschen Zeitung

Es ist an der Zeit, Freiheit und Demokratie gegen ihre Verächter zu verteidigen. Deshalb sucht die Heinrich-Böll-Stiftung mit ihren Landesstiftungen nach Wegen für eine Stärkung der Demokratie durch ein „Update“. Die Artikel und Interviews in dieser Publikation, die am 15.9.2016 als Beilage in der Süddeutschen Zeitung erschien, geben einen Einblick in das Projekt.

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In der zentralen Registrierstelle Baden-Württembergs waren vergangenes Jahr bis zu 5.500 Geflüchtete untergebracht. Um deren Lage und das Zusammenleben in Heidelberg langfristig zu verbessern, haben Ehren- und Hauptamtliche der Flüchtlingshilfe bei einer Tagung Vorschläge erarbeitet.

Einführung

Innerhalb des Projekts "Gut vertreten? Update für Demokratie" beschäftigen wir uns entlang der drei Themenschwerpunkte Beteiligung, Parteien und Inklusion mit den Baustellen der Demokratie - begleitet durch eine Reihe von Grundsatzdebatten.

Demokratiedialoge

01. Okt
Demokratiedialog im Rahmen des bundesweiten Projekts „Gut vertreten? Update für Demokratie“
Köln
08. Okt
Wie stärken wir Teilhabe und Gerechtigkeit?
Hamburg
26. Okt
Bürger*innenbeteiligung unter erschwerten Bedingungen
Dresden

Demokratiedialoge

Parteien

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Wozu brauchen wir noch Parteien? Und geht Demokratie in Zeiten sozialer Medien nicht auch moderner? Der Bericht mit den Video-Mitschnitten unserer Tagung zur "Zukunft der Parteiendemokratie".

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Der Mitgliederschwund von Parteien geht weiter. Doch wer ihn alleine durch den Ausbau innerparteilicher Partizipation aufhalten will, ignoriert ein organisatorisches Grundproblem.

Mehr zu "Parteien"

Mit der AfD gibt es in Deutschland erstmals eine relativ erfolgreiche rechtspopulistische Partei. Was bedeutet diese Entwicklung für die parlamentarische Demokratie und die politische Kultur im Superwahljahr 2016?

Die Ressentiments gegenüber Parteien reichen bis weit in die Mitte der Gesellschaft. Es wird höchste Zeit, eine öffentliche Debatte um deren Erneuerung zu führen. Wir werden sie noch dringend brauchen.

Grundsatzdebatte

Am 5. Dezember 2015 haben wir in Köln einen Blick auf gegenwärtige Formen der Satire und des Kabaretts geworfen. Haben sie nur eine Ventilfunktion - oder machen sie Mut zur politischen Einmischung? Unser Video mit den wichtigsten Positionen des Abends.

Ist die repräsentative Demokratie zu langsam für den rasanten ökonomisch und technischen Fortschritt? Im Vortrag legt der Soziologe Hartmut Rosa dar, warum das politische System die gesellschaftlichen Erwartungen nur noch begrenzt erfüllen kann.

Adriana Lettrari (Forschungsgruppe Generation 21), Johannes Saalfeld (MdL B´90/GRÜNE M-V) und Claudia Barlen (SPD-Fraktionsmitglied Rostock) diskutieren, welche Rolle die eigene Biografie und Umbruchserfahrungen für parteipolitisches Engagement spielen.

Mehr zu "Grundsatzdebatte"

Obwohl das Medien-Angebot im digitalen Zeitalter stetig zuzunehmen scheint, konzentrieren sich die meisten Titel in der Hand weniger Verlage. Der Journalistik-Professor Klaus Meier analysiert die Chancen und Gefahren für den lokalen Journalismus.

Der Markt ist zum Allheilmittel geworden, konstatiert der Soziologe Hauke Brunkhorst: Die Erpressungsmacht der Wirtschaft steigt ins Unermessliche und führt vielerorts zum Verlust der demokratischen Selbstbestimmung.

Beteiligung

Urheber: Heinrich-Böll-Stiftung. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Für die Belebung von Demokratie kann Politik auf Länderebene viel gestalten. Mittlerweile gibt es bündnisgrüne Regierungsbeteiligungen in acht - mit Hamburg sogar neun - Ländern. Wie viel nimmt sich Grün in diesen Landesregierungen vor? Was gelingt und wo hakt es? Eine Untersuchung.

Der Bürgerhaushalt ist tot! Könnte man meinen, wenn man sich die Teilnehmerzahlen anschaut. Doch Quoten können nicht das einzige Kriterium zur Bewertung von Bürgerbeteiligungen sein. Worauf es ankommt, beschreibt Zebralog-Gründer Oliver Märker.

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Es war ein langer Weg, bis sich die Hamburger Grünen ernsthaft am Wettbewerb um die Regierungsbildung beteiligten. Dann scheiterte ein Herzensprojekt bei einem Volksentscheid. Stadtpolitik, haben sie seitdem gelernt, braucht immer zwei Mehrheiten - eine im Parlament und eine in der Bürgerschaft.

Inklusion

Die westlichen Demokratien werden ungleicher. Neben der sozio-ökonomischen Gleichheit sollten wir auch an einer neuen Beziehungsgleichheit arbeiten - an dem Verhältniss von Parlamentarismus, Wahlen und neuen Beteiligungsformen.