Demokratiedialog in Hamburg: Wie stärken wir Teilhabe und Gerechtigkeit?

Der Demokratiedialog in Hamburg des Projekts "Gut vertreten?" der Heinrich-Böll-StiftungAm 8. Oktober fand in Hamburg einer der fünf bundesweiten Demokratiedialoge statt. Urheber: Dimitrios Posukidis. All rights reserved.

Ungerechte Verhältnisse spiegeln sich auch in der Frage, ob sich jemand aktiv politisch beteiligt. Wie können wir die Demokratie in Zeiten des erstarkenden Rechtspopulismus verteidigen? Die Dokumentation unseres Demokratiedialogs in Hamburg - mit Ulrike Herrmann, Robert Misik und Josef Vogl.

Am 8. Oktober 2016 fand unser Demokratiedialog im dock europe in Hamburg-Altona statt. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage, wie wir Teilhabe und Gerechtigkeit stärken können. Robert Misik eröffnete den Demokratiedialog mit einem Redebeitrag zum „Kaputtalismus“, der zentralen These seines aktuellen Buchs. Karoline Linnert, Bürgermeisterin und Senatorin für Finanzen der Stadt Bremen, sprach dann über Rechtspopulismus und politische Ungleichheit als Herausforderungen für die Demokratie. Im Anschluss begaben sich die Redner/innen ins Podiumsgespräch.


Eindrücke und Statements vom Demokratiedialog in Hamburg

Nach der Mittagspause hatten die Gäste die Möglichkeit, in einem von drei Foren einen Aspekt gegenwärtiger Demokratie zu vertiefen. Die Protokolle der verschiedenen Foren können Sie hier als PDF-Dateien herunterladen:

  • Demokratisierung des Ökonomischen (Referent/innen: Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin, taz, Berlin; Josef Vogl, Literaturwissenschaftler, Humboldt-Universität, Berlin; Efthimia Panagiotidis, Soziologin, Vorstand fux e.G., Hamburg)
  • Zukunftstaugliche Parteiendemokratie (Referent/innen: Simone Dietz, Professorin für Philosophie, Düsseldorf ; Regina Kreide, Professorin für Politische Theorie, Gießen; Willfried Maier, Dozent für Erwachsenenbildung, Senator a.D., Hamburg)
  • die Stärkung von Kommunen für demokratische Inklusion (Referent/innen: Gönül Eğlence, Sozialwissenschaftlerin, Bündnis 90/Die Grünen, Essen; Rita A. Herrmann, Politologin, Redakteurin „Alternative Kommunalpolitik"; Karl-Martin Hentschel, Autor, Bundesvorstand Mehr Demokratie e.V.)

Abgeschlossen wurde die Tagung mit einem Podiumsgespräch mit dem Titel „Den Wandel gestalten. Was hält unsere Gesellschaft heute und morgen zusammen?“ Es diskutierten Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin der taz, und Willfried Maier, Philosoph und Senator a.D..

Diese Dokumentation erschien zuerst auf der Seite von Umdenken - der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg. Dort finden Sie auch noch eine kleine Bildergalerie. Die Berichte weiterer Demokratiedialoge:

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